
Basilikum stand am Nordfenster, wuchs lang und weich. Der Logger zeigte mageres Tagesintegral trotz scheinbar heller Umgebung. Nach dem Wechsel an ein Ostfenster, plus leicht geöffneter Gardine am Morgen, stieg die Kurve deutlich. Innerhalb von zwei Wochen wurden Stängel kräftig, Blätter aromatischer. Die Messwerte machten die Entscheidung leicht, und jeder Schnitt trieb neu aus. Teile deine Kräuter‑Vorher‑Nachher‑Ergebnisse, damit andere zielgerichtet experimentieren können.

Eine glänzende Fensterbank erzeugte spektakuläre Lux‑Spitzen, die das Diagramm heroisch aussehen ließen, während die Pflanze im Schattenbereich stand. Erst ein leicht versetzter Sensor entlarvte die Täuschung. Das lehrt: Position dokumentieren, Reflexionen prüfen, und Peaks kritisch hinterfragen. Wenn Kurven und Blätter nicht zusammenpassen, stimmt die Messgeometrie oft nicht. Korrigiere Halterung, streue Licht mit matter Folie und bestätige die Wirkung mit wiederholten Testtagen.

Im Winter sank die Tagesdosis, während trockene Heizungsluft Stress verstärkte. Die Lösung: Töpfe etwas näher ans hellere Ostfenster, aber weiter vom Heizkörper, plus Schale mit Wasser für Feuchte. Die Messreihe zeigte zwar kürzere Tage, doch höhere Morgenplateaus. Das genügte, um Blattfall zu stoppen. Ergänzt mit moderater LED‑Unterstützung an grauen Tagen blieb das Wachstum kompakt. Dokumentiere solche Anpassungen, damit du jedes Jahr schneller zum funktionierenden Plan findest.






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